125 Jahre Albverein Großbottwar

Unsere Jubiläumsfeier war ein voller Erfolg. Die zahlreich erschienen Gäste fühlten sich sichtlich wohl, in den Räumen der Bottwartaler Winzer. Die Tische waren schön geschmückt, Essen und Getränke ebenfalls vom Besten.

Die Vorbereitungen liefen natürlich seit Tagen und Wochen auf Hochtouren. Für den Rückblick auf die Höhepunkte der vergangenen Jahrzehnte hatten wir keine Mühe gescheut, haben Bild- und Textmaterial aus dem Archiv gesichtet, kopiert, fotografiert und ausgeliehen, um unser kleines aufgebautes „Museum“ zu bestücken. Auf vielen Stellwänden und einer Vitrine wurden diese Zeitzeugen entsprechend präsentiert. Und von den Anwesenden gerne angesehen, bestaunt, belächelt und mit lustigen Anekdoten kommentiert.

Unser Festprogramm begann mit einem tollen Musikstück des HVG Großbottwar. Danach begrüßte unsere Vorsitzende Gudrun Flaisch die zahlreichen Gäste und übergab dann das Wort an Bürgermeister Ralf Zimmermann. Er bedankte sich beim Verein, auch im Namen des Gemeinderats, für die lange und gute Zusammenarbeit, die im gegenseitigen Interesse liegt. Ebenso für die vielen traditionsreichen Aktivitäten, die seit Jahrzehnten durchgeführt wurden und teilweise ihren Ursprung bis weit in die Gründungszeit reichen.

Die Vizepräsidentin Frau Erb überbrachte Gruß- und Dankesworte des Hauptvereins aus Stuttgart und betonte und bedankte sich vor allem über die starke und überdurchschnittliche, ehrenamtliche Tätigkeit und Mitarbeit der Mitglieder, die so nicht alltäglich zu erwarten ist.

Der Höhepunkt war ein kurzweiliger, interessanter und humorvoller Rückblick und Durchmarsch durch 125 Jahre Vereinsgeschichte und Aktivitäten im Zeichen der verschiedenen Zeiten. Mit vielen Bildern, Texten, Beiträgen und Kommentaren. Helmut und Uwe haben viel Mühe und Zeit aufgewendet, die gesamten Daten, Zahlen und Fakten aus dem Archiv der Stadt, privaten Fotoalben, Sammlungen etc. zusammengetragen und aufzubereiten und zu diesem Glanzstück zusammen zu fügen.

Mit Essen, Trinken, Schwätzen und Tratschen haben wir den Abend noch lange genossen. Es war wirklich ein schöner, gelungener Jubiläumsabend.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Alle die auf irgendeine Weise zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Danke auch an das Orchester des HVG für die perfekte Liedauswahl und tolle Musik mit der sie wesentlich zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Im Anschluss waren wir uns alle einig, jedes Jahr so ein tolles Fest zu veranstalten, wenn es nicht so viel Arbeit machen würde ………… 😊😊😊

Bis bald euer SAV Team

Impressionen / Momentaufnahmen

Hier ein paar Fotos von Wanderungen und Spaziergängen rund um Großbottwar der letzten Wochen und Monate. Es ist sicherlich für jeden etwas dabei. Mal etwas lustiges, humorvolles, historisches skuriles, nettes, liebliches und und und!!! Viel Spaß und Freude dabei.

(Anmerkung: wenn man mit dem Coursor auf das Bild klickt, wird es größer und ist besser zu betrachten. Mit einem Klick dann oben rechts auf das X-Symbol stellt den bisherigen Zustand wieder her).

…. und hier die Sage zu dem Steinkreuz, was sich wohl in der Vergangenheit abgespielt hat.

Der wassertragende Esel

Auf der Burg Lichtenberg war zu allen Zeiten das Wasser knapp. Es gab am Fuße des Berges eine Quelle, von der bis 1740 jeden Tag das Wasser mit einem Esel auf die Burg gebracht wurde. Erst nach 1740 hatte man einen Brunnen gegraben, der tief genug war, um die Lichtenberg zu versorgen. Der Esel trug auf jeder Seite einen Wassereimer aus Holz oder Leder, die mit einem Gurt auf seinem Rücken festgemacht waren. Nach einiger Zeit hatte er gelernt, nicht nur den Weg allein zu gehen, sondern auch die Eimer selbst zu füllen: er stellte sich so an den Brunnen, dass das Wasser in den Eimer fließen konnte, wenn es überschwappte, wusste er, dass der Eimer voll war und drehte sich um, um auch den anderen zu füllen.

Eines Tages brach der treue Esel nach der Hälfte des Weges zusammen und verendete. Zum Andenken an ihn stellte man ein Steinkreuz auf, das heute noch zu sehen ist.

Am Ortseingang von Lembach (s. Bild oben).